Wie wird die gemolkene Milch weiterverarbeitet?

Mit dieser Frage beschäftigten sich die Studierenden an einem der vier Sommersemesterschultage im Unterrichtsfach Landwirtschaftliche Tierhaltung im März 2026.
Die Studierenden besuchten die Andechser Molkerei Scheitz in Andechs. Nach einem Vortrag über die Geschichte des Unternehmens, das Einzugsgebiet und die vielfältige Produktpalette gab es eine Führung durch die Produktion. Die Studierenden konnten den Weg von der angenommenen Milch bis hin zum Joghurt live verfolgen.
Wie die Anschrift „Biomilchstraße 1“ besagt, wird nur noch Biomilch verarbeitet. Und das seit dem Jahr 2009.
Die aktuell größte Bio-Molkerei Deutschlands zählt nicht nur Bio-Milchviehbetriebe zu ihren Lieferanten, sondern auch Bio-Milchziegenbetriebe. Anschließend gab es eine Verköstigung von Ziegenkäse und -milch. Fazit eines Studierenden: „Der Ziegenkäse ist richtig gut. An den kann man sich schnell gewöhnen“.
Nach einem selbst gekochten Mittagessen in der Kantine, ging es weiter zu einem nahegelegenen Bio-Milchviehbetrieb, der seine Milch an die Andechser Molkerei liefert.
Der Betriebsleiter erklärte den Studierenden, welche Anforderungen ein Bio-Milchviehbetrieb erfüllen muss und welche Gründe für die Umstellung auf Ökolandbau sprechen. „Wir haben sogar schon einmal überlegt, auf Bio umzustellen, weil wir die Weidemöglichkeit für alle unsere Tiere anbieten können. Vielleicht verfolge ich die Überlegung weiter, wenn ich den Betrieb übernommen habe.“ stellt ein Studierender am Ende des Schultages fest.

