AELF erinnert: Felder und Wiesen bitte nicht betreten

Landkreise Erding, Ebersberg, Freising, München - Viele Menschen genießen derzeit die Natur bei Spaziergängen, beim Joggen oder mit dem Hund. Felder, Wiesen und Weiden wirken dabei oft wie frei zugängliche Landschaft. Tatsächlich handelt es sich jedoch um wichtige Produktionsflächen der Landwirtschaft, die besonderen Schutz benötigen. Darauf weist das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) aktuell hin.

Gerade im Frühjahr und Sommer wachsen auf den Flächen Lebens- und Futtermittel heran. Deshalb gilt: Bitte bleiben Sie auf den ausgewiesenen Wegen. Schon wenige Schritte durch Äcker, Wiesen oder Weiden können Pflanzen beschädigen, junge Kulturen zerstören oder das Wachstum beeinträchtigen – mit Auswirkungen auf die gesamte Ernte. Auch Trampelpfade sind keine Erlaubnis, landwirtschaftliche Flächen zu betreten.

Besonders problematisch sind Verunreinigungen durch Hundekot. Gelangt dieser in Heu oder Silage, kann er die Gesundheit von Nutztieren gefährden und Futter unbrauchbar machen. Das AELF bittet daher, Hunde anzuleinen und Hinterlassenschaften konsequent zu entfernen.

Auf den Wegen bleiben!

Auch wildlebende Tiere brauchen Rücksicht. Bodenbrütende Vögel reagieren empfindlich auf Störungen durch Menschen und freilaufende Hunde. Auch Pferde können Schäden verursachen, wenn sie Felder oder Wiesen betreten. Sie sichern die Erzeugung unserer Lebensmittel und die Existenz vieler Betriebe. Das AELF appelliert daher an alle Erholungssuchenden: Bleiben Sie auf den Wegen, nehmen Sie Rücksicht und helfen Sie mit, Schäden zu vermeiden. So kann ein gutes Miteinander von Natur, Landwirtschaft und Erholung gelingen.

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