Superhelden aus dem Garten – g‘sund und guad
Das AELF Ebersberg-Erding auf der Landesgartenschau in Kirchheim

Chiasamen, Gojibeere und weitere exotische pflanzliche Lebensmittel: Superfood ist in aller Munde und soll besonders gesund sein. Damit liegen sie voll im Trend. Es geht um Lebensmittel mit einem hohen Nährstoffgehalt und gesundheitlicher Wirkung.

Doch sind exotische Früchte gesünder und nährstoffreicher als heimische Produkte? Wo finden sich Pflanzen mit besonderen Superheldeneigenschaften in Bayern? Und wie kann man sie am besten verarbeiten, um alle gesundheitlichen Vorteile zu nutzen?

Superhelden

Die Antwort auf diese Fragen geben die herzigen Superhelden Captain Brokk Olli, Doc Leo Dent und Power Rosi am Stand des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus auf der Landesgartenschau in Kirchheim, der für zehn Tage vom AELF Ebersberg-Erding betreut worden ist.

Ausstellung

"Wir haben hier am Stand eine Ausstellung zum Vergleich von heimischen und exotischen Superfoods aufgebaut und ein Glücksrad mit Fragen zum Thema. Die Antworten liefern die Superhelden an den Aufstellwänden. Ganz besonders die kleinen Besucher haben sich über das Glücksrad und die gewonnen Malstifte- und Bücher, die sie mit nach Hause nehmen konnten, gefreut. Manchmal konnte sogar ich noch etwas lernen! Die Besucher, hier sind alle sehr interessiert, aber immer wieder auch überrascht, dass es so viel heimisches Superfood mit ähnlichen gesundheitsförderlichen Inhaltsstoffen gibt. Teilweise haben sie die exotischen Lebensmittel schon zuhause. Wir können jetzt hier einen Denkanstoß geben, auf heimisches Superfood umzusteigen."
Brigitte Mogensen, Standbetreuung und Sachgebietsleiterin am AELF Ebersberg-Erding

Heimisches Superfood

Zum heimischen Superfood zählen Gemüse, Kräuter und sogar vermeintliche Unkräuter, wie zum Beispiel Leinsamen, schwarze Johannisbeeren, Nüsse und verschiedene Samen. Diese regionalen Lebensmittel unterstützen die heimische Landwirtschaft, haben nur kurze Transportwege und dadurch teilweise mehr Nährstoffgehalt, auch weil sie nicht unreif geerntet oder haltbar gemacht werden mussten. Die Besucher erhielten am Stand einen spannenden Einblick in die Vielfalt der heimischen Produkte sowie praktische Tipps zur Verwendung und Zubereitung.